Plastikmöbel

In den 60er Jahren kamen neben den ersten aufblasbaren Möbeln erstmals auch die Plastikmöbel auf den Markt; diese fanden vor allem bei jungen Leute sofort großen Anklang. Damals verwandelten viele Designer Kunststoff in Kunstwerke; das bekannteste Modell ist wohl der "Floris"-Stuhl von 1967. Auch wenn Plastik heute nicht mehr zu den angesagten, edlen Materialien zählt, bieten Plastikmöbel nach wie vor Vorteile: Sie sind kostengünstig, abwaschbar, wetterbeständig und leicht, man kann sie stapeln.

Plastikmöbel kommen vor allem als Sonnenliege, Gartengarnitur oder Eckregal im Badezimmer zum Einsatz. Im Zuge der andauernden Retro-Welle feiern sie auch wieder Einzug ins Wohn- und Schlafzimmer. Ein anderer Einsatzbereich von Plastikmöbeln sind Kinderzimmer: Hier gibt es eine große Auswahl mit knallbunten Mustern, Themen und Designs. Die Vorteile von Plastikmöbeln machen sich vor allem im Kinderzimmer bezahlt, schließlich ändert sich der Geschmack von Kindern meist schnell und die Möbel können einfach ausgetauscht oder umgestellt werden, schließlich sind sie günstig, leicht und einfach zu reinigen: Wasser und ein Lappen reichen aus.

Plastikmöbel sind normalerweise für die Gesundheit unbedenklich, auf gute Qualität und Herstellerhinweise sollte dennoch geachtet werden, neue Entwicklungen gehen zudem hin zu so genannten Biokunststoffe, welche nicht nur aus Erdöl, sondern aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt werden. Möbel aus Biokunststoffen werden momentan in erster Linie von Designer im etwas höheren Preissegment angeboten. Vorsicht sollte man bei Billigprodukten aus Fernost wahren!